Donnerstag, 23. Februar 2017

Mal flott über´n Köppel

19. Februar 2017: Hoch die Hände, Wochenende!

Piep, piep eine WhatsApp von Feund Matthias. Er fragt an ob ich nicht Lust habe am Sonntag mit der Gang ne flotte 18K Runde über´n Köppel nach Ransbach-Baumbach zu laufen. Klingt gut, da simma dabei.... Im Nachgang zur Tour überlege ich grad justamente ob ich seinen Namen in meinen Smartphone Kontakten nicht besser mit "Der Schleifer" überschreibe. Alter Vatter, was is´n das für ne Tor-Tour? Vom Start weg 5 Kilometer nur bergauf!      

Milo, Melanie, Matthias, Stephan, Guido v.l.n.r.

Jetzt ist Sonntag und naja, ganz so schlimm war es ja doch nicht. Wir ihr seht sind am Ende der Tour alle wohlauf. Es hat wie immer einen riesen Spaß gemacht mit Matthias, Melanie, Milo, Stephan und Guido unterwegs zu sein.



Neben einer, wie bereits beschrieben, sehr guten Traiingseinheit gab´s nette Gespräche, eine erstklassige, da höchst abwechslungsreiche Strecke. Matthias als Guide, ein beruhigender Aspekt. Da bin ich ganz andere Kaliber gewohnt...ich sag nur "17+4" (Oli: du weißt, dass ich das nicht wirklich ernst meine). Na und die sichere Heimkehr ins Basislager wird mit einer zünftigen Wäller Mahlzeit in der Waldgaststube "Flürchen" gefeiert.

Die Gaststube erwähne ich deshalb so explizit weil die Leute dort super nett sind. Eigentlich wollten wir uns wegen der, nicht mehr ganz sauberen Hunde raus setzen. "Ne, ne gar kein Problem, die können mit rein!" Nach dem wir unsere Hunde mit extra bereitgestellten Tüchern in der Hundeecke sauber gemacht haben war das echt kein Thema.

8 Stück davon ersetzen eine komplette Mahlzeit!

So nun aber zu Strecke. Wir treffen uns auf dem Waldparkplatz in Höhr-Grenzhausen, Zufahrt über die Bergstraße (wie soll die wohl auch sonst heißen). Kaum hat Nanuk die anderen gesehen beginnt er gleich mit seinem obligatorischen Heul-Konzert. Ich versuche ihn zu ignorieren, er wird lauter....und lauter. "Jungs macht schnell, ich muss los." Gott sei Dank wir starten und Nanuk ist mucksmäuschenstill. Toll.

Ich bin ein gaaaanz Unschuldiger.

Während des Aufstiegs - heißt das eigentlich Aufstieg beim Laufen? Müsste doch eigentlich Auflauf heißen, ok lassen wir das - kann ich leider keine Fotos machen. In Anbetracht des Tempos und der Steigung war ich zu sehr damit beschäftigt, eine adäquate Sauerstoffversorgung meinerseits sicherzustellen und gleichzeitig Arme und Beine in Ausführung einer korrekten Lauftechnik unter Einbeziehung meines doch eher eigentümlichen Laufstils, zu koordinieren.

Nach 4,3 Kilometern ist er da, der Gipfel des 540 m hohen Köppel. Ich bin dankbar, dass der Navigator uns 38 Sekunden verweilen läst. Das reichte mir gerade so für ein  paar Fotos und eine Blitzregeneration. Puhhh! Weiter gehts in Richtung Ransbach-Baumbach, aber bergab. Unterwegs dorthin unterqueren wir noch die A48 auf Höhe des Dernbacher Dreiecks.

37,48 m hoher Stahlbeton - hübsch-häßlich!




Es folgt der urbane Teil der Streckenführung. Bis zum Erlenhof See ok. Doch ab da zieht es mich dann wieder zurück in den Busch zu den Naturwegen aber ich bin heute nicht der Navigator und füge mich meinem Schicksal. Die Ransbach Tangente hat am Schluss eine Länge von 2,8K was jedoch dank der Ortsrandlage, daher ja auch Tangente, nicht ganz so dramatisch ist.    

Ab Kilometer 14, wir haben soeben die Autobahn A48 das zweite Mal unterquert, kommt der Ausgleich zur Tangente. Der Track ist nun so richtig schön trailig, mit allem pi-pa-po. Für einen Moment denke ich, ich bin in Kanada. Ach was soll ich groß Worte machen, schaut selbst.  





Der Rückweg bietet noch eine Besonderheit. Eine Art modernen Waldlehrpfad mit "Waldtelefon" und einem "Wald-Hör-Rohr". Probanden aus der Smartphone-User-Generation finden sich sofort. Was ihm der Wald erzählt hat, wird jedoch für immer sein Geheimnis bleiben. In diesem Sinne, euch viel Spaß bei der eigenen Köppel-Erstbesteigung.

Haaaaallllloooo Steeeephhhaaaann....
 

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