Montag, 13. Oktober 2014

4. Westerwald-Steig Halbmarathon am Wiesensee

3. Oktober 2014: Raceday im Westerburger Land 

Die Teilnahme am Westerwald-Steig Halbmarathon am Wiesensee hat so ein bisschen was von "nach Hause kommen", ein Familientreffen. Mit einigen Teilnehmern bin ich mittlerweile befreundet und wir haben schon so manche gemeinsame Runde gedreht. Es ist ein ganz besonderer Lauf. Die Strecke ist traumhaft aber anspruchsvoll.

© Thomas Oesterreich


Der Zauber der Holzbachschlucht, die wilden Singletrails am Katzenstein bei Westerburg und die Idylle am Wiesensee ziehen immer mehr Läufer in den Westerwald. Ich erinnere mich noch an die erste Auflage 2011, wir standen mit gerade mal 30 Läufern am Start. Am vergangenen Freitag wurden bereits 150 gezählt. Ich muss dazu sagen, die schöne Atmosphäre des Laufs wird maßgeblich durch das Team der TiWi (Tourist-Information Wäller Land am Wiesensee) und dessen Organisation geprägt. Die Wegmarkierungen, die Verpflegung und die super nette Moderation durch Nina Engel, alles Top! Dass das TiWi-Team in diesem Jahr erneut Unterstützung von den Wäller-Ren(n)tieren hatte soll nicht unerwähnt bleiben.



Erfreulich finde ich, dass immer mehr Mensch-Hund-Teams den Weg zum Wiesensee finden. Heiko und seine Siberian Husky Hündin “Adele” sind wie jedes Jahr am Start. Es war wieder schön zu beobachten, dass unsere beiden Sleddogs absolute Profis sind und sehr genau zwischen “Freizeit” und “Arbeitszeit” unterscheiden können. Adele reagiert für gewöhnlich etwas zickig, wenn Nanuk sich ihr nähert. Sie hält ihn durch leises Knurren auf Distanz. Sobald die beiden aber in den Zuggeschirren stehen und in den Laufmodus übergehen um zu “arbeiten”, ist alles gut. Nanuk und Adele laufen dann völlig entspannt nebeneinander her und lecken sich sogar die Schnauzen ab.



Erste Badestelle im Secker Weiher


"Hey Adele bist du wieder lieb zu mir?"

"...geht doch..."

"Hui Wäller die Damen" - "WOW mein Prinz"



Bad No. 3

Auf eine erneute Streckenbeschreibung verzichte ich an dieser Stelle. Im Laufbericht 2013 sind alle Streckendetails und zahlreiche Fotos enthalten.

Übrigens konnte ich meine Karriere als Stuntman in diesem Jahr fortsetzen. Wie bereits 2013 ist es mir gelungen, direkten Ganzkörperkontakt mit der Rennstrecke zu bekommen. Kurz in Gedanken versunken und nicht aufgepasst - zack, lag der Jörg der Länge nach im Wald. Ein paar Minuten zuvor sagte ich noch zu jemanden: “....hey is´ ja schließlich kein Bambinilauf…” Vielleicht laufe ich im nächsten Jahr mit der GoPro, so kommen wenigsten alle in den Genuß meiner Show-Einlagen.

Ha! Beinahe hätte ich´s vergessen. Meine Freundin Karen war mal wieder auf dem Siegertreppchen. Mit einer super Zeit von 2:05:50 hat sie nicht nur den dritten Platz bei den Damen belegt sondern auch den Ersten in ihrer Altersklasse W40.

Nanuk und ich kamen nach 2:21:08 im Ziel an. Das Thema Platzierung lassen wir an dieser Stelle mal aus! Für Nanuk waren die Temperaturen grenzwertig. Obwohl ich ihn drei Mal habe baden und zwischendurch gehen lassen, war es für ihn deutlich zu warm.


© Thomas Oesterreich



Hier noch ein toller Bericht mit Fotos zum aktuellen Lauf: Das "Wäller Journal" von Ulrike Preis

Die Strecke:

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