Freitag, 17. März 2017

Wäller Tour #5: Klosterweg

12. März 2017: Die intergalaktische Kniebeuge!

„Der Westerwald, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2017. Dies sind die Abenteuer des Team Nanuk, das mit seiner 2 Mann starken Besatzung seit 7 Jahre unterwegs ist, um fremde Wälder zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Laufkilometer von zu Hause entfernt dringt Team Nanuk in Wälder vor, in denen nie ein Mensch zuvor gelaufen ist.“

Zwei Männer, eine Mission!

Na, kommt dir mein Intro bekannnt vor? "Raumschiff Enterprise", what else - mit den besten Grüßen von William Shatner und Leonard Nimoy. Um den intergalaktischen Wert dieses phantastischen Fernsehspekatkels aus dem Jahre 1966 schätzen zu können, muss man vor 1980 geboren sein. Das war die Epoche, in der man seinen Tagesablauf noch non-digital zu organisieren wusste und Brieffreunden im Ausland einen tatsächlich, mit der Hand auf Papier geschriebenen Brief zusandte, um dann 8 Wochen später die Antwort zu erhalten.


Dienstag, 14. März 2017

Themenweg Ton - rot & blau

26. Februar 2017: Erdgeschichte hautnah miterleben!

Die Entstehung von Tonen bzw. Tonmineralen ist eine komplexe Sache. Zu erfahren, wie der Ton in den Westerwald kam, höchst interessant und .... ja sogar spannend. Wer den Boden, auf dem wir herum laufen verstehen will, ist auf dem Themenweg Ton genau richtig. 

Die Westerwälder Tonminerale sind das Ergebnis eines sehr alten geologischen Prozesses an dessen Anfang Gesteine wie Sandstein, Schiefer, Quarzit und Grauwacke usw. standen. Durch Verwitterung von Mineralen wie Glimmer und Feldspat entstanden unsere heimischen Tone die sich vor rund 50 - 25 Mio. Jahren in den Senken der Region ablagerten.


Ton ist ein unglaublich vielseitig verwendbares Material. Auf Grund seiner stofflichen Eigenschaften  schätzen wir Menschen ihn seit vielen Tausend Jahren. Er hat eine sehr feine Struktur mit Korngrößen von 1 bis 4 µm und ist bei ausreichendem Feuchtegehalt plastisch und gut formbar. Dadurch erlangte Ton insbesondere als Rohstoff für die Herstellung von Töpferwaren eine große Bedeutung.


Donnerstag, 23. Februar 2017

Mal flott über´n Köppel

19. Februar 2017: Hoch die Hände, Wochenende!

Piep, piep eine WhatsApp von Feund Matthias. Er fragt an ob ich nicht Lust habe am Sonntag mit der Gang ne flotte 18K Runde über´n Köppel nach Ransbach-Baumbach zu laufen. Klingt gut, da simma dabei.... Im Nachgang zur Tour überlege ich grad justamente ob ich seinen Namen in meinen Smartphone Kontakten nicht besser mit "Der Schleifer" überschreibe. Alter Vatter, was is´n das für ne Tor-Tour? Vom Start weg 5 Kilometer nur bergauf!      

Milo, Melanie, Matthias, Stephan, Guido v.l.n.r.

Jetzt ist Sonntag und naja, ganz so schlimm war es ja doch nicht. Wir ihr seht sind am Ende der Tour alle wohlauf. Es hat wie immer einen riesen Spaß gemacht mit Matthias, Melanie, Milo, Stephan und Guido unterwegs zu sein.


Wäller Tour #4: Elberthöhen

12. Februar 2017: Liebeserklärung an meine Heimat!

Unsere 4. Wäller Tour hat Väterchen Frost noch voll im Griff. Die Wege und Trails sind Schnee bedeckt und überwiegend mit einer Eisschicht überzogen. Was soll´s, Nanuk und ich haben 6-Fuß-Antrieb und somit immer optimalen Grip. Oli mit seiner Feder leicht anmutenden Lauftechnik schwebt sowieso über die Trails. Ja, im Ernst....jetzt mal so unter uns "Pastorentöchtern", ich glaube Oli berührt den Boden so gut wie nie. Du glaubst mir nicht? Dann lauf doch einfach mal mit uns!   


Die Elberthöhen - Tour mit Aussichten - ist ein knapp 16 Kilometer langer Rundweg mit gut 360 Höhenmetern. Start- / Zielort ist der Wanderparkplatz in Niederelbert bei Montabaur.

Mittwoch, 22. Februar 2017

Wäller Tour #3: Eisenbachtal

5. Februar 2017: Wäller Gold!

Carmen mit Nico vor der Basaltsteilwand
Ja, auch wir Wäller sind reich an Gold! Ok es ist kein Gold im eigentlichen Sinne und es sieht auch etwas anders aus - grau bis schwarz - aber wertvoll war und ist es für unsere Region allemal. Die Rede ist vom 25 Milionen Jahre alten Westerwälder Basalt!

Basalt ist ein basisches Ergussgestein vulkanischen Ursprungs und das Gestein mit der größten Verbreitung bezogen auf die Festländer und den Grund der Meere.

Man findet Basalt in unterschiedlicher Gestalt die sich aus der Geschwindigkeit der Abkühlung ergibt. Eruptierte Lavaströme kühlten relativ schnell aus und bildeten zusammenhängende Gesteinsgefüge.

Die bei uns oftmals vorkommenden meterlangen Basaltsäulen hingegen entstanden durch eine verzögerte Abkühlung senkrecht zur Abkühlungsfläche.

Die meist sechs-eckige Geometrie ist geprägt von der Gitterstruktur der chemischen Moleküle.

Bis heute wird Basalt im Westerwald vielerorts abgebaut und vorwiegend als Baumaterial verwendet. Die Geschichte des Basaltabbaus kann man im Stöffelpark bei Enspel hautnah erleben. 


Zu den beeindruckensten Basaltformationen im Westerwald zählen der Druidenstein bei Herkersdorf im Landkreis Altenkirchen sowie die Wolfsteine bei Bad Marienberg im Westerwaldkreis.

Bei unserer heutigen 3. Wäller Tour spielt der Basalt ebenfalls eine Rolle. Das Eisenbachtal liegt in einem Bogen der Autobahn A3 zwischen Monatbaur und Nentershausen. Wir starten vom Wanderparkplatz am historischen Landhotel "Studentenmühle".